3.12.2016
Home
Kontakt

[Meine Website ist für Mozilla Firefox optimiert]

Willkommen auf meiner Website

Neues aus Natur und Forschung, unsere Familiengeschichte, aber auch eigene Projekte, Überraschendes und Nachdenkliches publiziere ich auf meiner Site. Eigene Fotos sind freigegeben und können nach Wunsch verwendet werden.

28. Dezember 2014

Neues aus der Familiengeschichte

Meine Arbeiten in den letzten zwei-drei Jahren haben mich weiter gebracht. Das Familien-wappen ist bekannt und bestätigt. Die Lücken in der Familiengeschichte sind nicht zuletzt dank Internet kleiner geworden.

Link zu den News der Familiengeschichte


18. Dezember 2013

Fortschritte in der Computer-Tomografie

Selbst nach 40 Jahren Dienstzeit gibt es für die CT-Technologie immer noch schwer darstellbare Objekte. Wenn sich ein Patient auch nur leicht bewegt, kommt ein verschwommenes Bild heraus. General Electric haben darum den «Revolution CT» entwickelt, mit dem das Innenleben eines Menschen in Sekundenschnelle gescannt werden kann.

Für den «Revolution CT» wird eine hochauflösende Kamera gemeinsam mit einem Bewegungskorrek-
tursystem – das medizinische Äquivalent zum Bildstabilisator – genutzt, um bisher 'unkooperative Organe' wie ein pochendes menschliches Herz darzustellen.

Der «Revolution CT» kann auch die anspruchsvollsten Patienten mit erstaunlich klaren Bildern scannen. Er ist der erste CT-Scanner, der für alle medizinischen Bereiche der richtige ist, so Steve Gray, Leiter des Bereichs Molecular Imaging & Computed Tomography bei GE Healthcare. GE haben den Revolution bei der 99. Radiological Association of North America (RSNA) Konferenz letzte Woche vorgestellt.

GE Reports

7. Juni 2013

Katzenpfotennebel bekommt viele Junge

Das Sternentstehungsgebiet im Skorpion macht zurzeit eine Phase besonders intensiver Stern-
bildung durch. Neue Sterne entstehen selten allein. Zumeist ballen sich viele von ihnen in astronomisch kurzen Zeiträumen in sogenannten Sternentstehungsgebieten zusammen. Eines der aktivsten dieser Gebiete, den Katzenpfotennebel, haben Astronomen aus den USA nun gleich mit mehreren Teleskopen untersucht.

Dabei stellten sie fest, dass der unter der astronomischen Bezeichnung NGC 6334 firmierende Nebel noch schneller Sterne gebiert als der für seine Produktivität und sein attraktives Äusseres bekannte Orion-Nebel. Im Gegensatz zu diesem liegt der Katzenpfotennebel aber ungünstig hinter Staubwol-
ken verborgen, berichten die Forscher auf einer Fachkonferenz der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft. Deshalb mussten sie mit Infrarot-Aufnahmen arbeiten, die den Staub gut durchdringen können.

Katzenpfotennebel NGC 6334 (Sternbild Skorpion)

Dieses Kompositbild zeigt den Katzenpfotennebel. Warme Staubwolken sind als grüne Schleier zu sehen, Rot und Orange markieren massive, helle Sterne, die gerade in Entstehung begriffen sind. Dunkle Wolken links oben und rechts unten zeigen an, wo sich die nächste Sterngeneration bilden wird.


© S. Willis (CfA); ESA/Herschel ; NASA/JPL-Caltech/SSC; CTIO/NOAO/AURA/NSF

"Wir benötigten sowohl Beobachtungen mit Weltraum- als auch mit erdgebundenen Teleskopen, um die jungen Sterne zu identifizieren", erläutert Studienleiterin Lori Allen vom National Astronomy Observatory in Tucson, Arizona. Hierzu konnten die Forscher nicht nur das Inter-Amerikanische Observatorium auf dem 2'200 Meter hoch gelegenen Cerro Tololo im chilenischen Hochland nutzen, sondern auch Daten des Spitzer-Weltraumteleskops. Indem sie Messungen mit verschiedenen Wellenlängen kombinierten, konnten die Forscher Hintergrundsignale herausfiltern und ein räum-
liches Bild der verschiedenen Zonen im Katzenpfotennebel gewinnen.

Sie fanden heraus, dass das Sternentstehungsgebiet insgesamt rund 200'000 Sonnenmassen an Material besitzt, das sich gegenwärtig mit einer hohen Rate zu Sternen verdichtet. Einige von diesen sind mit dreissig bis vierzig Sonnenmassen sehr massereich und enorm leuchtstark. Der Nebel beher-
bergt etliche zehntausend Sterne. Über 2'000 von ihnen sind noch so jung, dass sie immer noch von der dicken Staubhülle umgeben sind, aus der sie sich gebildet haben. Der Katzenpfotennebel be-
findet sich rund 5'500 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Skorpion und erstreckt sich über etwa fünfzig Lichtjahre. Dies entspricht einer Fläche, die etwas grösser ist als der Vollmond.

Warum der Katzenpfotennebel derzeit so aktiv ist, vermochten die Forscher aber nicht zu sagen. Meist wird rasche Sternentstehung durch die Kollision grosser interstellarer Gaswolken angestossen oder durch die Schockwelle einer Supernova-Explosion. Für beides liegen dort jedoch keine Indizien vor. Da der Nebel in astronomischen Massstäben sehr nahe liegt, wollen die Forscher ihn weiter ge-
nau untersuchen, um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Quelle: Konferenzbeitrag zum 222. Meeting der American Astronomical Society

Text: Dirk Eidemüller